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Faszination für Wetter

Schon als kleines Kind faszinierten mich Gewitter und Stürme aller Art. Somit stand die Entscheidung, Meteorologin zu werden, schon sehr früh fest. Nach meinem Abitur begann ich das Meteorologiestudium am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Zunächst absolvierte ich den Bachelor of Science und direkt im Anschluss den Master of Science.

Schnell war auch klar, dass ich mich beruflich weiterhin mit dem Wetter beschäftigen möchte. Neben der klassischen Wettervorhersage bei einem öffentlich-rechtlichen Rundfunk habe ich mich Anfang des Jahres 2020 selbstständig gemacht, um meine beruflichen Aufgaben noch zu erweitern.Pila Bossmann | Meteorologin

Mein Studium

Im Studium faszinierte mich vor allem die Synoptik – die klassische Wettervorhersage. Fortan machte ich mir meine Wettervorhersage einfach selbst. Während meiner Zeit am KIT konnte ich wertvolle Erfahrungen in Statistik und Datenanalyse sammeln und sogar an mehreren kleinen Messkamapagnen teilnehmen. Höhepunkt war hier eine Messkampagne auf Island.

Mein Master (M.Sc.) in Meteorologie absolvierte ich im Jahr 2015.

Einsatz im Flugzeug

Ziel war es, von dort aus mit Messflugzeugen über den Atlantik zu fliegen und Daten über Sturmsysteme zu sammeln. Hier musste man im Vorfeld die Route zusammen mit den Piloten planen, um möglichst die relevantesten Daten eines Sturms zu sammeln, aber auch gleichzeitig das Flugzeug nicht in Gefahr zu bringen.

Auch während des Fluges stand der eine Teil der Meteorologen mit den Piloten in Kontakt und gleichzeitig kümmerten sich die Meteorologen im Flugzeug um die Dropsonden, die am geplanten Punkt aus dem Flugzeug geschmissen wurden, um die Daten zu sammeln.

Auch vom Boden aus konnten wir sogenannte Radiosondenprofile erstellen, indem wir Sonden an einem großen Wetterballon in die Luft steigen ließen.

Noch während des Studiums und auch in der Zeit danach standen zudem die Datenauswertung (sowohl von Messstationen als auch Daten aus Simulationen) an meiner Tagesordnung.

Freizeit ist Wetter

Auch in meiner Freizeit lässt mich das Wetter nicht los. Sobald es Gewitterlagen in meiner Nähe gab, versuchte ich einen guten Standpunkt zu finden, um das Gewitter optimal zu beobachten und das ein oder andere Bild zu machen. Dazu ist es nötig, sich im Voraus ein Bild über die allgemeine Wetterlage zu machen, aber vor allem während des „storm chasings“ muss man immer wieder die aktuellen Radardaten und Satellitenbilder im Blick haben und so ggf. auch seinen Standort anpassen.

Diese Art der sehr kurzfristigen Wettervorhersage nennt man Nowcasting.

Durch meine langjährige Erfahrung in der Auswertung meteorologischer Daten und der Wettervorhersage in verschiedensten Bereichen kann ich Ihnen bei Ihren „Wetterproblemen“ kompetent zur Seite stehen.